11. Internationaler Masters Cup des Schwimmvereins Dachau PDF Drucken

Nach dem 10. Jubiläum im letzten Jahr lud der Dachauer Schwimmverein zur  11. Auflage des Masters Cup ein und wieder folgten die Masters Schwimmer aus den Nachbarländern Österreich, Schweiz, Italien, Tschechien und Luxemburg, sowie der gesamten Bundesrepublik dieser Einladung. Der frühe Termin sowie das bekanntermaßen „schnelle Dachauer Wasser“ ziehen an. Neben den starken Leistungen ist diese Veranstaltung auch Treffpunkt der Masters, so dass eine ansteckend gute Stimmung die Veranstaltung prägte. Wie in den vergangenen Jahren hat sich die viele Arbeit im Vorfeld und während des gelohnt, man blickt zurück auf eine äußerst gelungene Veranstaltung, bei der der veranstaltende Schwimmverein viel Lob und die Zusage des Wiederkommens im nächsten Jahr erhielt.
 

 

Mit einem Meldeergebnis von  heuer 265 Teilnehmern  mit 978 Einzel-, sowie 89 Staffelstarts aus  68! teilnehmenden Vereinen aus 5 Nationen, konnten die guten Meldezahlen des Vorjahres nochmals übertroffen werden. Pünktlich um 11:30 ging,  unter der Leitung der Schiedsrichter  Sigi Gattinger und Rainer Rupprecht der 1. Lauf ins Wasser, traditionell über 400m Freistil, aufgrund der vielen Meldungen bereits in Doppelbelegung, also jeweils 2 Schwimmer pro Bahn, mit zeitversetzten Start.
Wieder, und das bereits im 11 Jahr, zeigt sich das Leistungsniveau dieses Wettkampf durch eine Fülle von geschwommenen Rekorden und das im Jahr 1 nach Hightech! Bemerkenswert der Europarekord von Barbara Böhm, Jahrgang 1920 – 90 Jahre, die über 200m Brust – End- und neue Europarekordzeit 7:06,04 - bereits bei der Durchgangszeit den Deutschen Rekord über 100m knackte, diesen jedoch am Sonntag im Einzelrennen nochmals verbesserte. Weitere Nationale als auch Landesrekorde waren zu verzeichnen und dokumentieren das hohe Niveau der Veranstaltung.
Insbesondere die in Dachau angebotenen Langstrecken ziehen an. Für die 800 und 400m Freistil sowie die 400 m Lagen lohnt sich eine weite Anreise nur für einen Start.  Um so erstaunlicher, dass es beim Start 800m leider 2 Disqualifikationen wegen Start vor dem Startsignal, also Frühstart, gab, während die abschießenden  50m Freistil, bei denen man das Risiko für einen schnellen Start, bei zum Ende hin nachlassender Konzentration, ohne jegliches vergehen blieben.
Hoch her ging es bei den Staffelwettbewerben, das Bad kochte, denn jeder der nicht schwimmen musste und nicht im Kampfgericht eingesetzt war, feuerte seine Teams an. Die Mannschaftsevents haben ihren eigenen Reiz und über die 4*50 Freistil, 4*50 Brust und 4*50 Lagen wurde gefightet bis zur totalen Erschöpfung, aber dennoch so diszipliniert, dass es zu keinen Wechselfehlern kam.

Auf Basis einer Punktewertung, bei der je nach Platzierung Punkte vergeben werden, Staffeln sind dabei höher bewertet, werden für die besten Teams Pokale vergeben. Das Ergebnis entsprich zwar auf den ersten 4 Positionen dem Vorjahresergebnis, jedoch sind die Abstände zwischen den Teams deutlich angewachsen. In 2010 gewann den Pokal deutlich das Team des momentanen Deutschen Masters Meister, Startgemeinschaft Stadtwerke München mit 82.281 Punkten vor dem SV Lohhof  mit 55.273 und dem gastgebenden Schwimmverein aus Dachau mit 33.458 Punkten. Auf den Plätzen folgen der TSV Neuburg , TSV Erding, die Isarhechte München, Delphin Ingolstadt, Eintracht Karlsfeld und Neptun Germering.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den Verantwortlichen des Schwimmvereins Dachau durch die „Fachwartin Master“, Susanne Ranner, ein Wimpel der Bayerischen Schwimmverbandes, als Annerkennung für die Leistungen im und für den Masterssport in Bayern.

Zufrieden nach getaner Arbeit, saßen die Verantwortlichen nach dem Wettkampf noch in der Cafeteria zusammen und blicken bereits nach vorn auf den 12. Masters Cup 2011, der seinen festen Platz im Februar des Schwimmkalender der Masters hat.

 
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